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Gebäudeleittechnik
Die Gebäudeleittechnik ist der Verbund von selbständigen,
dezentralen, digitalen Regel- und Steuereinheiten (DDC-Einheiten)
mit einer oder mehreren Zentraleinheiten, die in der Regel durch
Standard-PCs gebildet werden. Dieser Verbund wird mittels Datenübertragungseinrichtungen
erreicht.
Der Datenaustausch erfolgt manuell und auch automatisch. Um dies
zu realisieren, werden "intelligente" Datenübertragungseinrichtungen
benötigt.
Das erste Kernstück der Gebäudeleittechnik ist die Kommunikation.
Das bedeutet, dass alle anlagenspezifischen Daten, wie Meßwerte,
Ereignisse, Betriebs- und Alarmmeldungen, Stell- und Schaltsignale
jederzeit abgefragt, gemeldet, protokolliert, gespeichert und zur
weiteren Verarbeitung herangezogen werden können. Beispiele
hierfür sind die Auswertung von Funktionsabläufen, die
Kontrolle von Optimierungsmaßnahmen und die Aufstellung von
Verbrauchsberechnungen.
Neben den standardmäßigen Möglichkeiten wie die
Erstellung von Regel- und Steuerungsfunktionen in Verbindung mit
Zeit- und Logikprogrammen stellt ein Gebäudeleittechniksystem
eine Reihe von zusätzlichen Programmen zur Nutzung zur Verfügung.
Diese ermöglichen die Einleitung von kontrollierten Maßnahmen
für die Optimierung von Betriebsabläufen
Dabei wird zwischen der Grund- und der Systemsoftware unterschieden.
Zur Grundsoftware gehören zum Teil mehrere Programme, die
als Betriebssystem für die Bedieneinheit benötigt werden.
Beispiele dafür sind Windows und Excel.
Die Systemsoftware dient zur Erstellung aller leittechnischen Funktionen,
oft in Ergänzung mit Optimierungsprogrammen für die Datenauswertung
und der aktiven Grafikfunktion.
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